hundu.wechsel.jpg

Ehrenkodex GEWALTFREIES HUNDETRAINING

Jedes Mitglied verpflichtet sich im Rahmen der Mitgliedschaft im Kollegenkreis GEWALTFREIES HUNDETRAINING alle folgende Punkte zu beachten und strikt zu befolgen. 

  1. Der Kollegenkreis GEWALTFREIES HUNDETRAINING wurde 2009 gegründet und hat folgende Ziele:
  • Einer möglichst breiten Öffentlichkeit die Idee eines gewaltfreien und respektvollen Umgangs mit Hunden und Tieren im Allgemeinen näher zu bringen.
  • Auf Medienberichte zu reagieren, die unqualifiziert über Hunde berichten und/ oder veraltete und unfaire Trainingsmethoden empfehlen, die dem Hund Schmerzen zufügen, ihn einschüchtern, verängstigen, vereinsamen oder ihm Grundbedürfnisse wie Futter, Wasser, sich lösen zu können, Sozialkontakte zu pflegen und ausreichend viel Bewegung und Beschäftigung zu bekommen und seine Persönlichkeit entwickeln zu können, entziehen.
  • Professionell und respektvoll mit Mensch und Tier im Sinne der weiter unten genannten Punkte zu arbeiten.
  1. Auf Medienberichte zu reagieren, die unqualifiziert über Hunde berichten und/ oder veraltete und unfaire Trainingsmethoden empfehlen, die dem Hund Schmerzen zufügen, ihn einschüchtern, verängstigen, vereinsamen oder ihm Grundbedürfnisse wie Futter, Wasser, sich lösen zu können, Sozialkontakte zu pflegen und ausreichend viel Bewegung und Beschäftigung zu bekommen und seine Persönlichkeit entwickeln zu können, entziehen.
  2. Professionell und respektvoll mit Mensch und Tier im Sinne der weiter unten genannten Punkte zu arbeiten. 
  3. Die Mitglieder verzichten während ihrer Arbeit auf jegliche Gewaltanwendung, sei es in körperlicher oder mentaler Form. Sie arbeiten selbstverständlich ohne Sprühhalsbänder, Halti, Leinenruck, Klapperdosen, Anti-Kläff-Geräte, Ketten-, Stachel- oder Zughalsbänder, Moxonleinen, Reizstromgeräte, Disc-Scheiben, Wurfketten, sog. Erziehungsgeschirre oder anderes Equipment, das Hunden Schmerzen zufügt, sie übermäßig einschüchtert/ erschreckt, sie unterdrückt, vereinsamt, unter Druck setzt oder ihre Persönlichkeit zerstört.
  4. Sie arbeiten statt dessen
    1. über Ausbildungsmethoden, die die Persönlichkeitsentwicklung des Hundes unterstützen.
    2. so, dass Strukturen und Grenzen vorgegeben werden, ohne physische oder psychische Gewalt anzuwenden.
    3. über positive Motivation in Form von Futterbelohnung, Lob, Streicheln, Spiel oder sonstige positive Zuwendung oder das Möglichmachen vom Hund angestrebter Beschäftigungen.
    4. über Souveränität, Vertrauen und Verständnis für die artspezifischen Verhaltensweisen des Hundes.
    5. so, dass sie den Hundehalter nach bestem Wissen und Gewissen unterstützen, eine alltagstaugliche und vertrauensvolle Beziehung zu ihrem Hund aufzubauen und/ oder weiter auszubauen.
  5. Sie fördern den Tierschutz, wo immer ihnen das möglich ist. Hierzu gehört für sie auch, nicht zu züchten und/ oder Hunde auf Ausstellungen zur Schau zu stellen.
  6. Sie versuchen durch das Vorleben der selbst gesetzten Ziele und über fachlich versierte Beratung von einem gewaltfreiem Umgang mit Tieren zu überzeugen, sei es im beruflichen oder persönlichen Umfeld.
  7. Sie führen ihre eigenen Hunde und (bis auf im Einzelfall begründete Ausnahmen) auch alle zu trainierenden Hunde über Brustgeschirr und ausreichend lange Leine und können dies auch fachlich korrekt begründen.
  8. Sie sollten für ihre Kunden ein Trainingstagebuch führen, in dem alle vermittelten Inhalte der Unterrichtsstunden und die Verhaltensentwicklung des Hundes schriftlich festgehalten werden. Dieses Tagebuch gilt als Nachweis für die geleistete Arbeit des Trainers und als Gedächtnisstütze für den Kunden. Das Tagebuch verbleibt beim Kunden, da es seine persönlichen Daten enthält.
  9. Sie führen vor dem Trainingsbeginn ein persönliches Gespräch, in dem die Vorgeschichte und das Verhalten des Hundes genau analysiert wird, der Kunde Gelegenheit erhält, Wünsche zu äußern und gemeinsam ein Trainingsplan erstellt wird.
  10. Sie bilden sich regelmäßig fort und tauschen Erfahrungen aus. Der Kollegenkreis richtet hierzu jährlich zwei Treffen bei Clarissa v. Reinhardt/ animal learn aus (jeweils der Montag nach dem Internationalen Hundesymposium im November und das dritte Wochenende im März), die hierzu Gelegenheit bieten. Weitere Fortbildungen zur beruflichen Weiterbildung sollten für jeden Trainer selbstverständlich sein.
  11. Die Mitgliedschaft im Kollegenkreis kostet €uro 120,-- jährlich. (Änderungen vorbehalten) Sie kann jeweils zum Jahresende ohne Angabe von Gründen gekündigt werden. Unter gleichen Voraussetzungen kann der Kollegenkreis die Mitgliedschaft kündigen, in schwerwiegenden Verstoßfällen gegen die hier genannten Voraussetzungen auch fristlos.
  12. Ein Mitglied im Kollegenkreis GEWALTFREIES HUNDETRAINING kann (und sollte) kostenfrei an den zwei Mal jährlich stattfindenden Treffen teilnehmen und wird auf der Homepage at/ ch beworben. Zusätzlich hat ein Mitglied die Gelegenheit, die animal learn Begleithundeprüfung incl. den dazu erforderlichen Kurs mit Unterlagen in seiner/ ihrer Hundeschule anzubieten. Genaueres hierzu findet sich auf der Homepage im internen Bereich, der nur Mitgliedern zugänglich ist.
  13. Die Interessen des Kollegenkreis GEWALTFREIES HUNDETRAINING werden von allen Mitgliedern vertreten und geschützt und werden aktiv unterstützt (z.B. durch Werbung, Beteiligung an Arbeitsgruppen, etc.)
  14. Ein guter Zusammenhalt und Umgang der Mitglieder untereinander soll gepflegt werden.
  15. Das Logo GEWALTFREIES HUNDETRAINING darf von allen Mitgliedern auf deren Homepage im Zuge der Mitgliedschaft und Setzung eines Links zu GEWALTFREIES HUNDETRAINING verwendet werden. Die Verwendung für andere Zwecke bedarf einer Zustimmung.
  16. Es werden keine Kollegenkreisinternen Angelegenheiten in die Öffentlichkeit gestellt. Die Mitglieder verpflichten sich während und auch nach einer Mitgliedschaft dazu.
  17. Der Mitgliedsbeitrag wird pünktlich zu Beginn des Jahres bezahlt.

Ich verpflichte mich hiermit im Rahmen meiner Mitgliedschaft bei GEWALTFREIES HUNDETRAINING zur strikten Einhaltung dieses Ehrenkodex. Diese Verpflichtung bleibt bis zum Austritt oder Ausschluss bestehen. Punkt 15 wird auch nach einem Austritt oder Ausschluss eingehalten.

 

fotolia 29963900 xs

 

PDF Datei als Download 

0
0
0
s2sdefault
powered by social2s