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Das ist ein Thema, das nicht täglich passiert, aber mir dafür gleich 2 x dieses Jahr. Meinen ersten Umzug habe ich mit 4 Hunden diesen Februar gemacht, der Zweite steht im Juli an und ich dachte mir, gerade weil man es so selten macht, ist man doch recht überrascht, was es alles für organisatorische Dinge mit sich bringt und man vor allem trainingstechnisch einiges herausholen kann. Ich nehme es auch gleich vorweg, meine Hunde tun sich unglaublich leicht mit dem Umzug. Ich habe das Glück Hunde zu haben, die so gepolt sind: essen, trinken, weiches Bett und Frauchen ist da – egal wo auf der Welt, alles in Ordnung! In den folgenden Artikeln werden wir uns mit dem Umzug selbst auseinander setzten, dann mit dem organisatorischen Krimskrams und im letzten Teil damit, was man im neuen Zuhause alles besser machen kann. Viel Spaß beim Lesen J

Jeder Hund ist anders

Und daher ist es auch schwierig, hier allgemeine Tipps abzugeben wie man den Umzug mit dem Hund am Besten gestaltet. Manche Hunde sind sehr Standorttreu, ängstlich, territorial, neugierig, selbstbewusst,…. . Das heißt, jeder Hund wird mit dieser Situation anders zurechtkommen.

Was auch ein wichtiger Faktor sein kann, ist, zieht der Hund innerhalb seiner Stadt um oder weiter weg. Oder vom Land in die Stadt. Das heißt für den Hund nämlich auch, verliert er nicht nur seinen Standort, sondern auch sein soziales Umfeld an Menschen- und Hundefreunden! Viele Hundehalter machen sich Sorgen, ob der Hund den Umzug gut verkraftet und wenn man im Internet Tipps dazu sucht, ist viel von Stress die Rede. Ja, das kann sein, aber für manche Hunde ist ein Umzug auch eine große Verbesserung. Ich erlebe es in der Hundeschule immer wieder, dass Hunde von der Stadt in ruhigere Gebiete umziehen und sich dadurch ihr Verhalten deutlich zum Besseren verändert. Der Grund ist meistens weniger Stressfaktoren wie z. B. Lärm. Während ich mit einem jagdlich motivierten Hund in der Stadt vielleicht keine großen Probleme hatte, kann sich das mit einem Umzug aufs Land ganz schnell ändern, weil an jeder Ecke eine Katze sitzt und die Rehe und Hasen „gute Nacht“ sagen wollen.

Wie kann man dem Hund den Umzug erleichtern?

Vor dem Umzug:

Gehen sie nach Möglichkeit mit ihrem Hund schon vor dem Umzug ein paar Mal in die neue Wohnung/Haus, so dass er alles in Ruhe kennen lernen kann. Erkunden sie mit ihm die Umgebung. Wo kann man schön spazieren gehen. Lassen sie ihm Zeit alles zu erschnüffeln. Hunde sind Nasentiere im Gegensatz zu uns Menschen und nehmen ihr neues Umfeld stark olfaktorisch wahr. Bei jagdlich motivierten und ängstlichen Hunden sichern sie ihn mit einer Schleppleine. Ihr Hund kennt sich in der neuen Umgebung nicht aus und sie auch nicht! Stellen sie ihm schon einen Wassernapf und eine Decke bereit und füttern sie ihn auch mal in der neuen Wohnung, so fühlt er sich schnell wohl.


Am Umzugstag:

Am Umzugstag selbst ist es am Besten, den Hund bei Freunden oder der Familie unterzubringen. Vielleicht kann er auch eine Nacht dort bleiben. (Ihr Hund sollte das kennen). Auch aus dem Grund, dass Hunde nun mal am liebsten im Weg rumstehen und liegen   ;-). Sollte das nicht möglich sein, achten sie darauf, dass ihr Hund nicht auf die Straße rennen kann während Möbel und Kisten rausgetragen werden.

Die ersten Wochen im neuen Zuhause:

Ändern sie spätestens jetzt alle Daten bei den Versicherungen, Hundesteuer etc. (s. Teil 2). Gehen sie wenn möglich auch die alten Spazierstrecken auf denen er bekannte Hunde trifft und sich gut entspannen kann. Geben Sie ihrem Hund die Möglichkeit ausreichend zu ruhen. Beim Auspacken der Umzugskisten und Möbel rucken vergisst man allzu schnell die Zeit und die Unruhe, die dadurch entsteht. Für ihren Hund sind die vielen neuen Eindrücke anstrengend. Halten sie alte Rituale und Zeiten z. B. Fütterungszeiten, Gassigehzeiten auch im Umzugsstress ein. Das gibt Stabilität und Sicherheit. Spielen sie mit ihrem Hund und vergessen sie ihn nicht bei den vielen Eindrücken, die ja auch auf sie einstürmen. Die Nachbarn wollen kennen gelernt werden und vielleicht gibt es im Haus oder nebenan schon Hunde. Hier gilt es frühzeitig die Weichen richtig zu stellen. Aber dazu mehr im 3. Teil.

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 Das Problem

Momentan habe ich einige Hunde im Training, die – aus den verschiedensten Gründen – andere Hunde nicht gut finden. Und dies auch lauthals kund tun. Einer davon würde auch zubeißen, käme ihm ein anderer Hund zu nah.

Mit diesen Hunden kommen meine Kunden regelmäßig ins Training, manchmal machen wir schnelle Fortschritte, mal dauert es eben ein bisschen länger. Selbst der Hund, der beißen würde, hat es neulich geschafft sich bis auf einen halben Meter einem anderen Hund zu nähern, ohne auch nur ansatzweise Aggression zu zeigen. Ein toller Erfolg.

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Lebensprojekt: P E R F E K T I O N 

 

von Steffi Winter/ PfotenTeam, www.ihr-pfotenteam.de

 

Stress und Überforderung durch zu viele Freizeitaktivitäten beim Mensch - welche Auswirkungen hat Stress auf Körper und Psyche?

Stress zeigt sich körperlich und seelisch. Er kann Magenschmerzen, Kopfschmerzen oder andere Symptome auslösen. Viele Menschen leiden unter einer permanenten Müdigkeit, die sich in Erschöpfung äußert oder sie sind stark gereizt. Vor einer anstehenden Prüfung ist das nichts Ungewöhnliches: man ist gut vorbereitet, beherrscht das Pensum, aber hat Angst zu versagen oder den Erwartungen der Anderen nicht gerecht zu werden. Wenn die körperlichen Anzeichen länger anhalten, sollte man sich Gedanken machen. Vielleicht ist die gewählte Freizeitaktivität oder die Berufswahl nicht die richtige oder es gibt Probleme mit Arbeitskollegen oder im Freundeskreis. Wenn hier nicht gegengesteuert wird, kann es zu psychosomatischen und funktionellen Krankheiten kommen. Menschen können aggressiv werden, depressiv und es gibt auch Personen, die Verhaltensauffällig sind. Sie fallen permanent auf oder das andere Extrem sind Menschen, die sich in ihr Schneckenhaus zurück ziehen. Das hat zur Folge, dass wichtige soziale Bindungen beeinträchtigt werden.

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Grundsätzlich gibt es vier Distanzen, die von einem Hund je nach Rasse bzw. Mischung, Erziehung und Erfahrung mehr oder weniger stark eingefordert werden:

Die Territoriumsdistanz

Hierzu zählen Haus/ Wohnung, der Garten, häufig frequentierte Wege, die der Hund als sein Revier empfindet und das Auto. Das es Hunde gibt, die all das bereit sind zu verteidigen, ist bekannt, häufig gibt es beim Auto aber Missverständnisse darüber, ob der Hund wirklich das Auto verteidigt - oder sich selbst im Auto, was bedeutet, dass er sich in einem sehr begrenztem Raum befindet, in dem er kaum ausweichen kann. Nähert sich jetzt ein als Bedrohung empfundener Artgenosse oder Mensch, kann es zu distanzfordernden Verhaltensweisen kommen, die fälschlicher Weise als Verteidigung des Autos interpretiert werden.

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10 Jahre Hundeversität

Sich wieder enger mit der Natur und dem Natürlichen in Verbindung zu setzen, das ist vielen Menschen heute ein Bedürfnis geworden.
Vor allem Großstädter leben sehr von der Natur getrennt. Das Zusammenleben mit einem Haustier kann dieses Defizit ausgleichen.

Dafür reicht es allerdings nicht aus, das Tier nur käuflich zu erwerben und anschließend zu versorgen.
Man muss sich mit den üblichen Lebensbedingungen des jeweiligen Tieres auseinandersetzten.
Je näher das Tier an seinem ursprünglichen Lebensraum gehalten werden kann, umso harmonischer ist das Zusammenleben mit diesem Tier.
Und umso näher rückt der Mensch wieder an die Natur.

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